Was bedeutet Handgepäck only? Tipps & Fallen bei Billigairlines
Immer mehr Fluglinien – vor allem Billigairlines – bieten sogenannte „Handgepäck only“-Tarife an. Klingt günstig, ist es oft auch – solange man weiß, worauf man sich einlässt. Doch was genau steckt hinter dem Begriff, und welche Gebührenfallen lauern?
Definition: Was heißt Handgepäck only?
Ein „Handgepäck only“-Ticket erlaubt dir, ausschließlich mit Handgepäck zu reisen – also ohne aufzugebenden Koffer. Meist darf nur ein kleines Stück (z. B. Rucksack oder Tasche) mit an Bord genommen werden. Alles darüber hinaus kostet extra.
Unterschiede nach Airline
- Ryanair: Nur eine kleine Tasche (40 × 20 × 25 cm) im günstigsten Tarif. Trolley oder zweites Gepäckstück nur mit „Priority Boarding“ oder kostenpflichtigem Add-on.
- easyJet: Eine Tasche unter dem Sitz kostenlos. Bordtrolley (55 × 40 × 23 cm) nur mit „Up Front“- oder „Extra Legroom“-Tarif.
- Wizz Air: Kleine Tasche gratis. Trolley nur mit WIZZ Priority. Sonst wird’s teuer.
- SWISS / Lufthansa: In Economy Light meist ein Trolley (bis 8 kg) erlaubt. Aufgabegepäck kostet aber extra.
Typische Fallen bei Handgepäck-Tarifen
- 💰 Nachträgliches Hinzubuchen von Gepäck am Flughafen ist extrem teuer
- 📏 Strikte Kontrolle von Maßen & Gewicht – besonders bei Ryanair & Wizz Air
- 🧳 Flüssigkeiten >100 ml im Handgepäck führen zu Problemen beim Security-Check
- 🚫 Duty-Free-Tüten oder zusätzliche Taschen können verweigert werden
Für wen lohnt sich Handgepäck only?
Für Kurztrips, Städtereisen oder Wochenenden ohne große Garderobe ist der Tarif ideal. Wer clever packt, spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit beim Check-in und am Gepäckband.
Fazit
„Handgepäck only“ ist ein günstiger Tarif – aber nur, wenn man die Regeln der Airline genau kennt. Wer falsch packt oder Zusatzkosten unterschätzt, zahlt schnell drauf. Informier dich vor dem Flug und nutze den Tarif gezielt – dann steht dem Low-Cost-Erlebnis nichts im Weg.